Kritiken

"Die Kultiviertheit und Sicherheit im Umgang mit der Malerei verrät eine Orientierung, die nach Frankreich weist. Die Fauvisten und innerhalb dieser Gruppe Albert Marquet (1875–1946) haben jene Freiheit im Umgang mit der Farbe weit über die Impressionisten hinaus erreicht, aus der Friedrichs Malerei ihren besonderen und selbständigen Charakter entwickelt."
"Heinz Friedrich ist einer von jenen Seltenen, die nicht über Gestus oder Farbtheorie, Extase oder Konstruktion mit einer Ideologie oder Konfession das ganze Welträtsel lösen wollen."
Dr. Friedhelm Häring
Direktor Oberhessisches Museum Giessen

"Bei Friedrich handelt es sich um einen Vollblutmaler, der sein großes Talent fast ausschließlich der gegenständlichen Malerei verschrieben hat. Sein Stil war immer künstlerisch-akademisch geprägt, in seinen Nuancen jedoch um ein expressionistisches Kolorit bereichert, das die Farben der Natur nicht immer übernimmt, sondern emotional verfremdet und zu steigern weiß."
Dr. Dietmar Schuth
Künstlerischer Leiter Kunstverein Schwetzingen und Worms

"Ich glaube, das Aufregendste an der Malerei, so wie Sie sie betreiben, ist die Tatsache, dass alles festgemacht zu sein scheint an der Wirklichkeit, aber dass das eigentlich Wirkliche, das in den Bildern Wirkende unsichtbar ist. Es ist einfach das Kennzeichen großer Maler, dass sie zum Unsichtbaren vorstoßen, indem sie sichtbar machen."
Dr. Christel Heybrock
Freie Kunstjournalistin, u.a. Mannheimer Morgen

"Friedrich erweist auf seine Art der Schönheit seine Reverenz und andere merken es früher oder später und erwerben diese Bilder."
"Trotz des starken Kolorits, bestach mich immer die karge und herbe Art, wie Friedrich aus dem flächig gemeinten Duktus beim Malvorgang seine Stilleben und Portraits konzipierte."
"Friedrich ist besessen von der glücklichen Sekunde, die die schnelle Konzeption verschenkt. Er ist ein koloristischer Schattenmaler, der hier den Fauves immer wieder Reverenz erweist."
Bruno Müller-Linow
Künstlerfreund und ehem. Prof. TH Darmstadt

"Sehr begabt und aufnahmefähig, sollte in Deutschland gefördert werden."
Oskar Kokoschka

"Heinz Friedrich hat sich als Künstler behauptet, der die optisch erfahrbare Welt in Farben nachempfindet. Klarer Bildaufbau, der aber die Vibrationen von Formen und Farben bewahrt."
Prof. Wilhelm Weber
Ehem. Direktor des Mittelrheinischen Landesmuseums, Mainz

"Heinz Friedrich hat sich keinen der unzähligen Kunstströmungen aus vordergründiger Aktualität angeschlossen. Es zeugt für die Eindringlichkeit seiner Kunst, dass er nicht versuchte, um jeden Preis nie Dagewesenes zu schaffen."
Dr. Daisy Sigerist
Kunsthistorikerin, Schweiz

"Die Kraft der Farbe, die wir bei Friedrich in reicher Differenzierung bewundern, durchströmt auch den farbigen Holzschnitt.
Der ausserordentlich geschickte Wechsel von Kontur und Fläche, dazu die kühne Überlappung von Schnittflächen und Farbtönen, die sich mischen, im Ton verstärken oder schwächen, lässt die hohe Meisterschaft erkennen."
Prof. Dr. Richard Bellm
Ehem. Prof. für Kunstgeschichte und Kunsterziehung, Pädagogische Hochschule Karlsruhe

"Die hervorragenden Wiedergaben Ihres Buches zeigen viele eindrucksvolle Arbeiten. In Ihnen setzt sich der breite Strom europäischer Malkultur fort."
Dr. Rainer Zimmermann
Kunsthistoriker, Kunstsammler und Autor "Die Kunst der verschollenen Generation" , gestorben 2009